Geschichte zum Nachdenken Mut

Geschichte zum Nachdenken mit einem besondern Frosch

Eine kleine Geschichte zum Nachdenken: „Der Wettlauf der Frösche“

Wie jedes Jahr, organisierten die Frösche des Teiches einen Wettlauf. Doch dieses Mal sollte es besonders schwer werden. Neben dem Teich gab es einen hohen Turm, der von den Menschen nicht mehr genutzt wurde. Der höchste Punkt dieses Turms sollte das Ziel des diesjährigen Wettrennens sein.

Viele Frösche von nah und fern reisten an diesem Tag an, um diesen spektakulären Wettlauf mitanzusehen.

37 Frösche traten gegeneinander an und mit einem lauten „Quack“ wurde das Rennen eröffnet.

Die ersten Minuten feuerten die Zuschauer die Frösche noch an, doch schon nach kurzer Zeit schlug die Begeisterung in ein bedauern um. Aus der Masse hörte man immer mehr die Rufe: „Das wird nicht klappen“, „Oje, die Armen“, „Das kann keiner schaffen“, „Gebt lieber auf“, „Das ist unmöglich“.

Das Publikum schrie immer lauter und tatsächlich gab ein Teilnehmer nach dem anderen auf.

“Oje, die Armen“, „Das kann keiner schaffen“

Schließlich gab auch der letzte Frosch verzweifelt auf. Wirklich auch der letzte? Nein, einer war noch unterwegs und er gab alles, um auf dem hohen Turm zu kommen.

Und unter großem Staunen schafft er es doch tatsächlich, die Spitze zu erreichen.

Das Publikum der Frösche war vollkommen verdattert und verwirrt. Das hätte keiner schaffen dürfen. Wie war das möglich?

Der erste Froschreporter lief auf den Siegerfrosch zu, als dieser wieder den Boden erreicht hatte und wollte sofort wissen, wie er das nur geschafft hat!

Der Frosch sah den Reporter nur fragend an und dann war klar, der Siegerfrosch der nicht aufgeben wollte – war taub.

 

Geben wir nicht zu oft auf, weil unser Umfeld uns keine Chance gibt? Weil keiner an das Ziel glaubt?

Klar gibt es Projekte wo es Sinn macht aufzugeben, aber es gibt noch viel mehr Momente, wo es besser ist an sich selbst zu glauben.

Herzlichst
Ralph Schwarz

 

 

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